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BRENNNEN VON ZIEGEL IM ZICK-ZACK-OFEN
Von Montag, dem 11. Oktober, bis Donnerstag, dem 14. Oktober 2010, werden im historischen
Zick-Zack-Ofen nach althergebrachter Art Ziegel gebrannt.
Wie
schon bei Führungen durch die Ziegelei angekündigt, ist
es nun wieder soweit, dass der Ofen in Betrieb genommen wird.
Der Besucher
kann sich an diesen Tagen in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr über diese heute
seltene Produktionsweise informieren und dieses alte Handwerk hautnah erleben.
Durch
die Brennlöcher auf dem Ofenplateau kann der
interessierte Gast die glühenden Ziegel betrachten. Bei 600
Grad Celsius beginnen die Ziegel dunkelrot zu glühen. Die
Temperatur wird im Laufe der Zeit bis auf knapp 1000 Grad Celsius
erhöht. Bei dieser Temperatur leuchten sie in gelblicher
Farbe.
Bis Freitag kann der
interessierte Besucher noch die glühenden Ziegel im Ofen besehen, die dann nach
dem Brennen langsam abkühlen.
Dieses Ereignis, das nur ein bis zweimal im Jahr stattfindet, sollte sich kein Besucher entgehen lassen.
Inbetriebnahme der historischen Maschinen
Ein- oder zweimal im Jahr nehmen
die Mitarbeiter des Techn. Denkmals die alten Maschinen der Ziegelei in Betrieb
und es werden auf althergebrachte Weise Ziegel produziert. Dabei werden der
Kastenbeschicker, der Nasskoller, die Strangpresse, der Abschneider und das
Hub- und Senkgerüst aus dem „Dornröschenschlaf“ erweckt. Diese Maschinen waren
bis zum Jahre 1990 fast täglich in Einsatz. Auch noch heute funktionieren sie akkurat.
Dabei arbeiten sie auf dem technologischen Stand von 1903, als die Ziegelei
Hundisburg von der Hand- auf Maschinenproduktion umstellte. Natürlich sind die
heutigen Maschinen nicht so alt, sie stammen aus den 60ziger Jahren, sind aber
vom technologischen Aufbau, wie die Maschinen aus den Anfangsjahren.
Dieses außergewöhnliche
Ereignis findet am Montag, dem 23. August in der Zeit von 8.00 bis 15.00 Uhr
statt. Dazu sind alle interessierten Besucher herzlich eingeladen.

Dampfspektakel in der Ziegelei Hundisburg

15. Mai 2010 von 10.00 Uhr -17.00 Uhr
16. Mai 2010 von 10.00 Uhr -16.00
Uhr
Wir präsentieren Ihnen ein Dampfspektakel für einen Obolus von einem
Ziegeleitaler - 2 Euro
- eine dampfbetriebene Lok
- dampfbetriebene Fahrzeuge (Motorrad, LKW, Auto)
- Fahrten mit den verschiedenen Feldbahnen
- Haraldiono Kinderspaß u. a. mit
Springburg, Animationszauberei, Kinderschminken, Elektrojeeps
... (nur Sonntag von 10.00 - 16.00 Uhr)
- Führungen durch die Ziegelei
- Formen in der Keramikwerkstatt
- Jeder 100. Besucher erhält eine Überraschung aus Keramik
- Kuchen und Brot aus dem hauseigenen Backofen (Brotverkauf nur Samstag)
Tag der Industriekultur am 18. April 2010
Zum dritten Mal findet der Tag
der Industriekultur in Sachsen-Anhalt statt, um Touristen Geschichte und Wissen
zur Industrie zu vermitteln.
Zwischen Altmark und Zeitz
öffnen Museen, Besucherbergwerke, aber auch produzierende Unternehmen ihre
Türen.
Hintergrund ist, dass auf dem
Territorium des Landes im 20. Jahrhundert viele bahnbrechende Erfindungen und
Entwicklungen entstanden, an deren Wurzeln und Wirkung erinnert werden soll.
Zugleich soll die regionale Identität geschärft werden.
Auch im Bördekreis können Gäste
einiges erleben und erfahren. Das Technische Denkmal Ziegelei Hundisburg wird
an diesem Tag mit dem Zick-Zack-Ofen
brennen – ein seltenes Ereignis. Die Mitarbeiter der Ziegelei zeigen die Kunst
des Brennens von Ziegel in einem historischen Ofen.
Die Ziegelei Hundisburg ist in der Zeit von 10.00-16.00 Uhr geöffnet.
Um 10.00 und 14.00 Uhr bieten die Mitarbeiter Führungen an, wo der
Besucher die Geschichte und die Produktion der Ziegelei kennen lernt. Weiterhin
können Einzelbesucher sich Audiogeräte ausleihen und selbständig das Technische
Denkmal erkunden.
Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene fährt durchgehend die
Feldbahn (bei Regen nicht).
An diesem Tag sind alle Veranstaltungen kostenlos.
Lehrgang
Anwendung von Marble-Cement
(Intensiv-Grundkurs I)
Marble-Cement oder auch
Marmor-Cement ist ein vorwiegend aus Gips bestehendes Marmorimitationsmaterial,
das seinen industriellen Ursprung in England hatte. Er wurde im Sinne eines
natürlichen Marmors vor allem für Dekorationsputze, Profilschablonenzüge für
Gesimse, Rahmungen und Paneele, Abgüsse, Fußböden sowie Fußbodeninkrustationen
und Tischplatten verwendet. Kein anderes Marmorimitationsmaterial, auch nicht
der Stuckmarmor, erreichte die Qualität dieses
Materials.
In
der besonderen englischen Qualität wurde das Material lediglich zwischen 1843
und ca. 1910 in Deutschland verwendet und war später nur noch in schlechterer
Qualität bis ca. 1960 als sogenannter Marmorgips zu beziehen. Danach wurde die
Produktion eingestellt. Die Herstellungs- und Handwerkstechnik geriet
vollständig in Vergessenheit.
Erst durch gründliche
historische Studien und mehr als 10jähriger eigener Forschungen des Kursleiters
Jörg Breitenfeldt konnten die wesentlichen Fragen zur Wiederherstellung des
speziellen Materials und zur technologisch-handwerklichen Anwendung geklärt
werden. Diese Ergebnisse flossen in den letzen Jahren u. a. in die
Restaurierungskonzeption zum Neuen Museum ein und waren ausschlaggebend für die
Entscheidung, alle Marble-Cement-Oberflächen originalgetreu zu
restaurieren.
Extra
für den Wiederaufbau des Neues Museums wurde der Baustoff Marble-Cement in
vergleichbarer Qualität zum englischen Vorbild durch die Hundisburger
Baustoffmanufaktur bis zur Produktionsreife
weiterentwickelt (Ansprechpartner Herr Wolfgang
Kaiser) und seit dem wieder in der historischen Qualität produziert. Das
Material aus Hundisburg wurde schließlich für die Restaurierung und
Rekonstruktion der Marble-Cement-Bauteile unter der Leitung von Jörg
Breitenfeldt im Neuen Museum verwendet. Im Zuge der Restaurierung des Neuen
Museums wurde somit nicht nur ein vergessener Baustoff wiederentdeckt, sondern
auch eine verloren gegangene handwerkliche Technik wiedergewonnen.
Das Material Marble-Cement
aus Hundisburg steht nun auch für andere Projekte und Anwendungen zur Verfügung
und wird in verschiedenen Varianten angeboten. Im Produktionsverfahren wird
ein handverlesener und gereinigter Rohgips in zwei getrennten Stufen gebrannt,
wobei nach dem ersten Brand eine Kaliumaluminiumsulfatlösung (Alaun) als
„Löschmittel“ zugesetzt wird und der zweite Brand bei einer sehr hohen
Temperatur erfolgt.
Das fein gemahlene und
hochweiße Material wird pulverförmig und trocken in Fässern geliefert und kann
auf der Baustelle mit einer Alaunlösung als Anmachwasser angerührt und
schließlich verarbeitet werden.
Das eigene Verhalten des
historischen Materials erforderte allerdings in der Verarbeitung ein „Umdenken“
des Stuckateurs und Restaurators und eine spezielle Verarbeitungstechnik.
Kursdurchführung
/ Kursinhalte:
Die
Kursdozenten werden die werktechnische Besonderheiten von Marble-Cement im
praktischen Teil des Kurses ausführlich erläutern und anhand von Übungen
praktisch vermitteln. Die Kursteilnehmer werden die Gelegenheit haben,
grundsätzliche Techniken der Anwendung unter Anleitung selbst zu erproben. Im
theoretischen Teil des Kurses werden das chemisch-physikalische Grundwissen zur
Anwendung des Materials vermittelt und aktuelle und historische
Anwendungsbeispiele vorgestellt.
Kursdurchführung/Dozenten:
Dipl.-Rest.
Jörg Breitenfeldt M.A. (Kursleiter)
Dipl.-Restauratorin
Swantje Saadhoff und/oder
Restaurator und
Stuckateuermeister Pau
Jacob (je nach
Teilnehmeranzahl)
Jörg Breitenfeldt, Paul
Jacob und Swantje Saadhoff waren gemeinsam über viele Jahre an der Entwicklung
und den Tests der Marble-Cement-Anwendungstechnik beteiligt und u. a. während
des Wiederaufbaus des Neuen Museum für die gelungene Restaurierung und
Rekonstruktion der Marble-Cement-Bauteile zuständig und verantwortlich. Sie
gelten als die Marble-Cement-Spezialisten und geben
erstmalig und exklusiv über das Netzwerk-Kulturgut ihren Kurs zu dieser
spannenden und fast vergessenen historischen
Werktechnik.
Ein Aufbaukurs für
fortgeschrittene Anwender ist in Vorbereitung und für den Winter 2010
geplant.
Termin für Grundkurs
I
18. – 20 Februar
2010
Ablauf:
-
Tag (Anreisetag)
Donnerstag den 18.
Februar:
12.00 – 19.00 Uhr 6 Stunden
- Tag Freitag den 19.
Februar: 09.00
– 18.30 Uhr 7 Stunden
- Tag Sonnabend 20.
Februar: 09.00
- 13.00 Uhr 4 Stunden (danach Ausstellung eines Teilnahmezertifikats
einer Weiterbildungsveranstaltung von Netzwerk Kulturgut eG und Abreise)
Adresse und
Veranstaltungsort:
Technisches Denkmal
Ziegelei Hundisburg
Jacob-Bührer-Straße 2
39343 Haldensleben OT
Hundisburg
Preis:
Preis für Mitglieder von
Netzwerk Kulturgut eG: 280,00 €
Regulärer Preis (für
Nichtmitglieder): 510,00 €
Preis für Studenten und
Auszubildende (begrenzte Teilnehmerzahl): nach
Vereinbarung
Kosten für die Unterbringung
werden bei Bedarf durch die Teilnehmer selbst getragen. Heiß- und Kaltgetränke
werden für die Dauer des Kurses und in den Pausen zur Verfügung
gestellt.
An den Abenden werden
gemeinsame Essen in einer nahegelegenen zünftigen Gastwirtschaft organisiert und
ist Zeit für Gespräche und zum persönlichen Kennenlernen der
Kursteilnehmer.
Das benötigte
Spezialwerkzeug und das Material Marble-Cement wird kostenfrei zur Verfügung
gestellt. Bitte
Arbeitskleidung mitbringen!
Der Kurs findet direkt auf
dem Gelände und in den historischen Räumlichkeiten des Technischen Denkmals Ziegelei
Hundisburg statt.
Sehr schöne und preiswerte
Unterbringung ist direkt im Ort möglich. Buchung z. B. direkt über: Torhausherberge im
Schloss Hundisburg.
BRENNNEN VON ZIEGEL IM ZICK-ZACK-OFEN
Von Montag, dem 9. November, bis Donnerstag, dem 12. November 2009, werden im historischen
Zick-Zack-Ofen nach althergebrachter Art Ziegel gebrannt.
Wie
schon bei Führungen durch die Ziegelei angekündigt, ist
es nun wieder soweit, dass der Ofen in Betrieb genommen wird.
Der Besucher
kann sich an diesen Tagen in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr über diese heute
seltene Produktionsweise informieren und dieses alte Handwerk hautnah erleben.
Durch
die Brennlöcher auf dem Ofenplateau kann der
interessierte Gast die glühenden Ziegel betrachten. Bei 600
Grad Celsius beginnen die Ziegel dunkelrot zu glühen. Die
Temperatur wird im Laufe der Zeit bis auf knapp 1000 Grad Celsius
erhöht. Bei dieser Temperatur leuchten sie in gelblicher
Farbe.
Bis Freitag kann der
interessierte Besucher noch die glühenden Ziegel im Ofen besehen, die dann nach
dem Brennen langsam abkühlen.
Dieses Ereignis, das nur ein bis zweimal im Jahr stattfindet, sollte sich kein Besucher entgehen lassen.
Dampfspektakel in der Ziegelei Hundisburg
16. Mai 10.00 Uhr -17.00 Uhr
17. Mai 10.00 Uhr -16.00
Uhr
Wir präsentieren Ihnen ein Dampfspektakel für einen Obolus von einem
Ziegeleitaler - 1 Euro
-
dampfbetriebene Fahrzeuge (Moterrad, LKW, Auto)
- Fahrten mit den verschiedenen Feldbahnen
- Haraldiono Kinderspas u. a. mit
Springburg, nostalgisches Kinderkarussel, Kinderschminken, Clown Peppi
... (nur Sonntag von 10.00 - 16.00 Uhr)
- Führungen durch die Ziegelei
- Formen in der Keramikwerkstatt
- Jeder 100. Besucher erhält eine Überraschung aus Keramik
Kuchen und Zieglerbrot aus dem hauseigenen Backofen
Speisen aus der Gulaschkanone und dem Smoker
Download Flyer

 
4.
Hundisburger Kalk-, Gips- und Backsteintage
Dienstag 5. und Mittwoch 6. Mai
2009
Kalke, Gipse und Backsteine - energetische Anforderungen an das Baudenkmal
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Download ANMELDEFORMULAR
Download PROGRAMM
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